Donnerstag, 2. Juli 2015

Kurzreview: Andy Weirs DER MARSIANER (Buch)

Andy Weirs "Der Marsianer" (Heyne Verlag) ist wahrlich ein fesselndes Buch. Eine ausgeprägte Handlung sucht man zwar vergebens. Echte Konflikte mit echten Opfern sind auch rar gesäht. Stilistisch noch sehr rudimentär. Aber diese Mischung aus Marlen Haushofers "Die Wand" und "Apollo 13" verrührt mit einer großen Portion MacGyver ist enorm unterhaltsam. Ungemein lakonisch. Wissenschaftlich - soweit ich es nachvollziehen kann - plausibel oder zumindest ausgezeichnet so getan als ob.

Ridley Scotts Verfilmung kann also kommen. Sieht soweit auch vielversprechend aus (siehe Trailer). Nur Matt Damon als Mark Watney ist ein saurer Drops, der das ganze in die assoziationsschwangere "Saving Private Ryan in Interstallar Space"-Ecke drängt . Warum kein Ryan Phillippe? Jason Bateman? Ryan Gosling? Irgendein talentierter Thirtysomething, der nicht so besudelt ist wie eine Raststättenkloake und etwas mehr Wandlungspotential mitbringt. Dass sich ein Määät Dääimäään wesentlich besser verkauft ist schon klar. Ich mein ja nur... (8/10)


1 Kommentar:

  1. Ist jetzt zwar schon eine Weile her aber trotzdem mein Kürzestkommentar. Auch ich habe das Buch verschlungen und ich freu mich schon auf alle Nachahmer dieses Science-Fact-Fictions. Herrlich erfrischend.

    Zur Määät Dääimäään Diskussion kann ich jetzt nicht soviel beitragen, denn da der Film ja hinter uns liegt und sich gezeigt hat, das Mäht Dääimäään retten einfach funktioniert. Weiss nicht ob es mit deinen Vorschlägen auch so gut funktioniert hätte. Mäht Dääimäään ist halt Mäht Dääimäään, der Kerl hat Charme und er hat den Humor von Wattney schon gut getroffen wobei sicher der wahre Held Drew Goddard ist.

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