Dienstag, 22. Januar 2013

Kinoreview - DJANGO UNCHAINED (Kritik)

Kino: Django Unchained
Lange ließ er auf sich warten, Quentin Tarantinos Spaghetti-Traum. In Anbetracht dessen, schmeckt seine Django-Pasta nun überraschend weichgekocht. An Napoli fehlt es nicht, aber an der gewissen Würze.

> T r a i l e r
> Meine ganze Kritik zum Film



Django Unchained
Lange ließ er auf sich warten, Quentin Tarantinos Spaghetti-Traum. In Anbetracht dessen, schmeckt seine Django-Pasta nun überraschend weichgekocht. An Napoli fehlt es nicht, aber an der gewissen Würze. Fast möchte man glauben, der Regisseur wäre nicht nur äusserlich weich geworden. So romantisch und für seine Verhältnisse versöhnlich, wie er sich dieses Mal gibt, sah man den Cineasten noch nie. 
Franco Neros Auftritt ehrt den Film, trotzdem erweist sich Django Unchained als erklärte Spaghettiwestern Hommage als bei weitem nicht so treffsicher wie sein Protagonist. Als souveräne aber schlichte Zusammenstellung lieb gewonnener Tarantino-Stilmittel hat Django dagegen mehr Glück. True Grit als Reinterpretation eines Klassikers und Abgesang an den alten American Western wusste in dieser Hinsicht weniger gekünstelt mehr zu überzeugen als Tarantinos Version des Mannes mit dem stummen "D". 
Die größte Leistung gelingt Tarantino damit, Jerry Goldsmith, Ennio Morricone und Luis Bacalov unter einem Filmdach zu vereinen - auf eine Weise, wie es nur Tarantino darf ohne dafür geteert und gefedert zu werden.

7.5/10

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