Donnerstag, 8. November 2012

Kurzreview - ARGO (Kritik)

Kurzreview: Argo
Filmvergleiche sagen mehr als 1000 Worte: "Argo" vereint in sich die Leichtigkeit von CIA-Komödien à la "Sneakers" und den Charme von 70er-Jahre Thrillern wie "Die drei Tage des Condors" mit einer ausgeprägten Liebe (und Glauben) zum Medium Film. Affleck hat den Martin Scorsese in sich entdeckt, der nur darauf wartete, die eigene Filmsucht zum Ausdruck zu bringen. Verhüllt wird der leichtfüßige Heistplot von dem wahren Hintergrund, der politischen Brisanz, der diplomatischen Aussichtslosigkeit und der erschreckenden Aktualität, die bis heute nachklingt. Zusammen mit einer verblüffenden Detailbesessenheit entsteht aus all dem eine einnehmende Symbiose aus Unterhaltung und Drama mit einem Löffel voll Bildungsanspruch "Made in Hollywood". Als ob Spielbergs "München" von Soderbergh zum Goodfeel Movie umgeschnitten worden wäre. Nur eben von Ben Affleck, dessen Regietalent seine Schauspielerei längst in den Schatten stellt. 8/10




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