Donnerstag, 5. April 2012

Deutsches Fernsehen: Und wenn sie nicht gestorben sind, jammern sie noch heute...


Kurz und knapp auf zwei recht interessante Artikel über den Zustand des deutschen Fernsehens und insbesondere deutscher Serienformate verlinkt. SPON bietet einen mehr sachlichen und objektiven Standpunkt aus fachmännischer Hand, die Berliner Zeitung einen blumigen, aggressiven aber letztendlich reichlich selbstmitleidigen. Lesenswert sind beide.

Kurz zum letzteren ein paar Worte: Ein schön geschriebenes und grundsätzlich nicht falsches Essay. Nur diese unerträgliche Jammerei kann ich nicht mehr ab. Seit Jahren wird gemeckert, suhlt man sich im Selbstmitleid. USA, Frankreich, Asien, alle machen hohe Kunst, nur Deutschland macht Mist. Behaupten Leute, deren erster und letzter deutscher Kinofilm vermutlich Schuh des Manitu war. Deutsches Fernsehen ist ein anderes Thema. Was aber tot geschwiegen wird: Sky fängt an nach HBO Vorbild eigene Serienformate zu entwickeln. Das Konzept des Showrunners und des Writing Rooms wird seit Jahren versucht in Deutschland zu etablieren. Schuld sind immer die anderen. Die Sender, die immer mehr sparen. Die Zuschauer, die ohnehin nur Fremdschämformate schlucken. Die Produzenten, die für Geld alles machen. Nur im Wehklagen, da sind sich alle einig...

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