Kurzreview: Hugo Cabret (Hugo)
Man wünscht sich, man wäre wieder Kind. Dann wäre Hugo einer dieser Filme, die einem bis ins Erwachsenenalter prägen. Doch verstünde man auf diese Weise wohl kaum Scorseses leidenschaftliche Hymne auf die frühen Anfänge des Films und die Faszination, die das Medium bis heute auf uns ausübt. Allein die wundervolle Schlusssequenz macht aus der unspektakulären Stereoskopie eine Pflicht, bei der Scorsese Méliès zaghafte Räumlichkeit verleiht und damit eine noch nie dagewesene Symbiose schafft. Aber Achtung, oberflächlich gesehen ist und bleibt Hugo ein naiver, langsam und schnörkellos erzählter Kinderfilm. Der Anspruch liegt dahinter, wie ein feines Uhrwerk hinter einem einfachen Zifferblatt. 8/10
> T r a i l e r
Montag, 23. Januar 2012
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