Samstag, 20. November 2010

Olos Favoriten - (500) DAYS OF SUMMER

Olos Top50: (500) Days Of Summer
Nach dem Kinobesuch war ich begeistert, jetzt bin ich überwältigt und bin mir sicher: Dieser romantischste aller Nicht-Liebesfilme muss in Olos Favoritenliste verewigt werden!
> T r a i l e r
> Meine ganze Kritik zum Film

(500) Days Of Summer


Es gibt nur wenige Filme im Jahr, die es wirklich verstehen mich zu begeistern und wirklich berühren. Mich persönlich thematisch, visuell und auch akustisch ansprechen und in mir den Wunsch keimen lassen, es wäre mehr als "nur" ein Film.

(500) Days Of Summer ist erfrischend unkonventionell. Der Film springt wie es ihm beliebt zwischen den Titel gebenden 500 Tagen umher ohne genaue Chronologie. Das erscheint auf den ersten Blick etwas unsinnig, macht schlussendlich aber den großen Unterschied aus. So werden Szenen verknüpft die Wochen und gar Monate auseinander liegen und die mit dem neu erschaffenen Kontext und Kontrast zwischen völliger Hingabe und totalem Liebesfrust eine eigene Dynamik gewinnen.
Zooey Deschanel und Joseph Gordon-Levitt sind für sich alleine zauberhaft und in ihren besten gemeinsamen Momenten noch zauberhafter. Aber wirklich Eindruck hinterlassen sie am Ende wenn sie in gereifter Form wieder erscheinen (um es mal spoilerfrei auszudrücken).

Am Ende des Films lässt einem der Film mit diesem einen besonderen Gefühl zurück. Jenes Gefühl, das meiner Meinung den Zauber des Kinos definiert. Wenn man es als Filmemacher schafft, den Zuschauer so zu beeinflussen, dass er sich am Ende des Films erlöst und inspiriert fühlt - nicht bloß darüber nachdenkt sondern wirklich körperlich empfindet - dann darf man sich meiner Meinung nach wirklich Filmemacher nennen. Und dieser Hinsicht haben beide Autoren und der Regisseur, den Gipfel bezwungen
Gerade weil der Film von sich behauptet kein Liebesfilm zu sein und während der Hälfte seiner Laufzeit nur Zweifel und Frustration schürt, berührt er die Herzen. Auch dank der wunderschönen, bitter-ironischen Schlussaussage - eine Kunst, für die die Franzosen bislang bekannt waren.

(500) Days Of Summer ist sarkastisch in der Inszenierung, verträumt-naiv im Herzen , ehrlich in seiner Aussage. Das macht aus ihm einen unvergesslichen Film und beschert ihm einen Platz in meiner Liste der zeitlosen Klassiker, die mich immer auf die selbe Weise packen und faszinieren werden!

"Most days of the year are unremarkable. They begin, and they end, with no lasting memories made in between. Most days have no impact on the course of a life."
"Film is life" sag ich dazu nur.

10/10

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