Freitag, 19. Februar 2010

Olos Favoriten: HARVEY

Olos Top50: Harvey
Es gibt Filme die brennen sich plötzlich und unerwartet ins Herz. Harvey ist einer davon
> T r a i l e r
> Meine ganze Kritik zum Film



HARVEY (Mein Freund Harvey)

Als ich den Film zum ersten mal sah, war ich regelrecht aus dem Häuschen. Ich liebte die Figur von Elwood, seine Sanftmütigkeit und seine naive Art. Der ewige Optimist, der sich irgendwann dazu entschlossen hat, dem Leben nur noch mit Liebeswürdigkeit zu begegnen.
Die Geschichte gerät nie in Versuchung die Handlung auf den Boden der Tatsachen zu holen. Oder liegt es an Elwoods entwaffnenden Charakterzügen, die dem Film gar nicht die Chance gaben in Erklärungsnot zu geraten? Ebenfalls ganz gross die vielen kleinen Zufälle, oder eben vielleicht doch Harveys Spiel mit dem Schicksal, das alles scheinbar zufällig in die richtigen Bahnen lenkt.

Wundervoll sind die Szenen in denen die Geschichte auf ihre eigene selbstverständliche Naivität baut, sich aber gleichzeitig die ganze Metapher dahinter zu erkennen gibt. Beispielsweise die Szene mit Veta, als sie erläutert, dass Fotografien nur die Oberfläche zeigen, Gemälde dagegen das Innere, die Träume und Wünsche offenbaren, der Kontext in der Szene aber völlig Kopf stand. Perfekt!

Der Film ist eine einzige Metapher für Toleranz, Individualität oder vielleicht auch einfach nur eine Erinnerung an die vielen kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen und die wir leider zu oft vergessen.

"In this world, you must be oh so smart or oh so pleasant. Well, for years I was smart. I recommend pleasant. You may quote me."

Dem komme ich gerne nach, ein Zitat das ich nicht so schnell vergessen werde.

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