Sonntag, 17. Januar 2010

Konzert: FRIDAY NIGHT HERO

Und wiedermal ein kleiner Konzertbericht der Marke "Keine Ahnung wer spielt, aber die MySpace Clips klingen nicht übel..."

Und da mir dieses Mal das Gehörte sehr gefiel, war ich sogar beinahe pünktlich im Magnet.....ich sollte mir das endlich mal abgewöhnen, denn natürlich startete alles eine Stunde später als ausgeschrieben.
Der Plan: Die Band mit dem Namen Friday Night Hero anzuhören und bevor die zweite, mir etwas supekte Band loslegt zu verschwinden. Guter Plan...zumindest bis vier Typen in alten Adidas Jogginganzügen (in bester Wes Anderson Art) und selbstgebastelte Skimasken mit Tierbemalung auf der Bühne standen. Erst da erkannte ich meinen Fehler...
Nun gut, kurz gesagt, Team Monster entpuppte sich als Beastie Boys Verschnitt mit Robbie Williams Einschlag. Klingt übel, wars aber nicht. Die Jungs haben echt für Stimmung gesorgt und hatten musikalisch was drauf. Am besten einfach mal selbst rein schauen ;)




Nach diesem Schock kams dann dafür umso rockiger. Friday Night Hero lösten das ein was ihre MySpace Seite versprochen hatte und noch mehr. Stilistisch könnte man die Londoner Jungs als klassische Indieband im Schatten von Pearl Jam mit dezenten Postrock Nuancen beschreiben. Die Songs gehen sofort ins Ohr, der Frontman verfügt über eine charismatische Stimme in bester Eddie Vedder Manier und sie sorgen mit einem ausgeprägten Spieltrieb für Laune und eine pogende Menge (selbst in der kleinen Abstellkammer namens Magnet. ;)
Man muss kein grosser Prophet sein um den kommerziellen Erfolg der Band vorauszusagen. Irgendwann, wenn ich den Namen der Band schon längst vergessen haben sollte, werde ich sie im Radio hören und mit einem Lächeln denken...hmmm, die Musik kenne ich doch von irgendwo her.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts with Thumbnails

Ältere Beiträge, die dich interessieren könnten: