Montag, 4. Februar 2008

Nachtrag

Ok, als Kommentar findet ihr nun nochmals den ungefähren Wortlaut von meinem letzten Post bezüglich der Hochschulsituation.

Seither hat sich nichts getan, ausser dass es den Anschein macht dass die GFS wirklich in Potsdam neugegründet wird (die Räumlichkeiten sollen schon zur Verfügung stehen und anscheinend auch schon ausgestattet sein). Wie gesagt, schon reichlich suspekt das Ganze.

An dieser Stelle möchte ich mich noch bei Wolfgang (Frick) bedanken, weil er sich bereiterklärt hat meine Webseite während meinem Studium zu sponsoren. Wollen wir mal hoffen dass das nun doch nicht früher endet als geplant :P
Als Gegenleistung wird li-life.li dafür in sämtlichen meinen noch kommenden Studienfilmen im Abspann erwähnt. Grossen Dank, freut mich riesig! :)
Und weil das im vorvorletzten Post ebenfalls verloren ging, bedanke ich mich an dieser Stelle noch bei Edgar für sein Darlehen damit ich mir den Laptop kaufen konnte! :)

Habe gestern die Nacht durchgemacht weil mich dieser kleine Kerl (siehe Bilder unten) auf Trab hielt. Nun bin ich aber ganz zufrieden. Er kann jetzt den Kopf bewegen, schnuppern, den Mund öffnen, die Augen bewegen un (was am wichtigsten ist) gaaanz lieb Blinzeln, was wichtig für den Film ist. :)






1 Kommentar:

  1. Gestern wurde zur Überraschung aller eine Vollversammlung auf heute angekündigt, aber nicht von der Hochschulverwaltung sondern von dem Insolvenzverwalter der zusammen mit zwei Vertretern vom Medienboard Berlin-Brandenburg (Förderanstalt für Film und alles was damit zu tun hat) heute zu uns reden sollte.

    Hier eine Zusammenfassung:
    - Es hat sich im Dezember vergangenen Jahres eine Kommission gebildet bestehend aus Vertretern aus den Brandenburgischen Wirtschafts- und Wissenschafts Ministerien, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, sowie dem Insolvenzverwalter und der Hochschulleitung. Zudem sind die Filmhochschule Babelsberg sowie diverse Unternehmen aus der Branche auch an den Gesprächen beteiligt. Ziel dieser Kommission ist der Erhalt und die Weiterführung der German Film School als solche.
    > Ok, klingt schon mal ganz gut, aber schöne Reden haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten des öfteren gehört.

    - Sie können uns noch nichts definitives sagen, aber die Gespräche laufen anscheinend gut und die Zukunft unseres Studiums sei zu 80% sicher
    > auf erfolgsversprechende Prozentzahlen geben wir mittlerweile nichts mehr. Würden wir für jede Aussage die mit Prozenten angegeben wird einen Euro erhalten wären wir schon längst aus dem Schneider.

    Nun aber das eigentliche Interessante:
    Im schlimmsten Fall wird es die GFS ab ersten März nicht mehr geben, weil dann die richtige Insolvenz in Kraft tritt. Die Notlösung wäre dann dass wir Studenten in Zusammenarbeit mit der Hochschule Babelsberg in Potsdam unser Studium vollenden könnten. Wie gesagt, das wäre wenn die Kommission erfolglos bleiben würde.

    Nun hat aber die Dame vom Medienboard uns aber glaubwürdig vermitteln können, dass dies für alle Beteiligten aber keine Lösung wäre. Die Interessen der Kommission sehend folgendermassen aus:
    - Die GFS trägt mit ihrem guten Ruf und ihrer weltweilt anerkannten Ausbildung zum Standort Brandenburg bei und ihre Insolvenz würde dem Ansehen und der langfristigen Attraktivität des Medienstandortes schaden
    - Die qualitativ anerkannten Hochschulen für digitale Effekte und Animation sind in Deutschland rar gesäht. Darum kämpfen viele Firmen die von Absolventen solcher Hochschulen leben für den Erhalt der GFS.
    - Das Curriculum (also der Lehrplan) der GFS ist sozusagen das Geheimnis ihres Erfolges und die Kommission ist sich dessen bewusst. Somit steht die Sicherung des Curriculums an erster Stelle. Wo schlussendlich von wem die Schule geleitet wird spielt eine untergeordnete Rolle.
    > das ist auch die Meinung von uns Studenten. Ein Umzug wäre zwar mit Mehraufwand und Umzügen verbunden, aber ich denke knapp 90 Studenten können das zusammen gut bewältigen. Hauptsache die Qualität der Ausbildung und somit das Aushängeschild der Marke GFS bleibt erhalten.

    - Das Wissenschaftsministerium ist ohne weiteres bereit, der GFS ihre staatliche Anerkennung zurück zugeben (Zitat: "Wäre eine Angelegenheit die man über nacht Regeln könnte") wenn gewisse Bedingungen erfüllt werden. Erster und wichtigster Punkt ist anscheinend der Rücktritt des Hochschulleiters. Und ich erinnere, mit der Nichtverlängerung der staatlichen Anerkennung hat im letzten Sommer das Chaos ihren Lauf genommen.
    > Ich denke dass allein spricht schon für die politische Reichweite die das ganze Szenario hat. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass das ganze eine berechnetes Spiel war, mit dem Ziel, den in politischen Kreisen verhassten Hochschulleiter aus dem Weg zu räumen. Was die langfristigen Pläne sind bleibt abzuwarten.

    Wenn alles so verläuft wie es sich alle erhoffen, bleibt die German Film School an ihrem Standort mit ihrem Curriculum. Was sich definitiv verändern wird ist Aufbau und Zusammensetzung der Hochschulverwaltung und das Finanzierungssystem (die Kosten bleiben auf ähnlichen Niveau, ev. wäre auch eine Kostensenkung möglich).

    Bis zum 20. Februar werden uns nun ein oder mehrere Lösungen vorgelegt zwischen welchen wir uns dann entscheiden müssen/können/sollen.

    Wir Studenten sind zwar nach wie vor skeptisch und zumindest ich werde mich trotzdem noch an anderer Stelle bewerben, einfach um sicher zu gehen. Aber es scheint doch nicht so hoffnungslos zu sein wie uns mancher Glauben machen wollte. Es bleibt zumindest spannend.

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