Samstag, 18. Mai 2013

Filmreview: EPIC - VERBORGENES KÖNIGREICH (Kritik)


Film: Epic - Verborgenes Königreich
Wer wieder einmal staunend im Kino sitzen, echte Abenteuerluft atmen und Wind in den Haaren spüren möchte – und dabei keinen Wert auf Originalität legt – dem steht mit Epic ein (fast) episches Abenteuer bevor. So lebendig, frei und abenteuerlustig hat man sich seit seinem letzten Sommerausflug nicht mehr gefühlt.

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Montag, 1. April 2013

Dienstag, 19. März 2013

Exklusive STAR TREK INTO DARKNESS Preview in Berlin (Erster Eindruck)

Bad Robot und Paramount luden zum exklusiven Star Trek Into Darkness Screening in Berlin, wo die ersten 30 Minuten plus zwei zusätzliche Szenen aus dem letzten Drittel des Films gezeigt wurden. J. J. Abrams war zwar nicht vor Ort, sondern sprach nur ein kurzes, per Video aufgezeichnetes Intro für Bryan Burk, Produzent von Bad Robot, der an dessen Stelle in Berlin anwesend war. Hier die Highlights des Screenings. (verfasst für Movie-Infos)

- Bryan Burk ließ die Journalisten fast 45 Minuten warten, was aber nicht weiter wild war, da es Häppchen und Getränke gab und jede Menge Nerdtalk für Kurzweile sorgte.

- Endlich saß man im Kinosaal. J. J. Abrams meldete sich mit kurzen Worten über Leinwand zu Wort und versuchte sich als Standup Comedian. Wirklich wichtiges zu sagen hatte er aber nicht.

-  Bryan Burk betrat die Bühne und bekannte sich von Anfang an: Nein, er wäre kein Trekkie und war es nie. Was ihn aber als Produzent der neuen "Star Trek"-Reihe prädestiniert. Sie wollten wieder wie beim ersten Film, beide Zuschauergruppen ansprechen, Trekkies aber auch das breite Publikum.

- Der Produzent zeigte sich schockiert, dass Deutschland nur noch ein richtiges IMAX-Kino besitze. Sie planen Gespräche mit deutschen Kinobetreibern, um den deutschen Fans auch die Möglichkeit zu geben, die IMAX-Variante des Films zu sehen. Nette Worte aber bis zum Kinostart kaum umzusetzen.

- Obwohl Burk lang und breit über die Nachteile von IMAX-Drehs und den Fluch von IMAX-Kameras redete, so konnte er mit simplen Worten zusammenfassen, warum auch "Star Trek 2" wieder mit IMAX Kameras gedreht wurde: Die Bilder seien trotz allem einfach fantastisch.

- Die Ziele der Filmemacher für Teil 2: Mehr Action, mehr Drama, einfach mehr. Oha...

- Aber nun zum Film: Ab jetzt folgen einige Spoiler! 

Dienstag, 12. März 2013

Kurzreview - Til Schweigers TATORT: WILLKOMMEN IN HAMBURG

Kurzreview: Tatort: Willkommen in Hamburg
Shoot 'Em Up mit Schweiger als die ultimative Kampfmöhre. Last Action Hero in der Hansestadt. Statt Tatort Tristesse gibts Comicfarben. Alteingesessene Tatortfans bekommen viel Angriffsfläche geboten und Schweiger Basher können wieder aus ihren Löchern gekrochen kommen. Aber rein objektiv betrachtet steckt zwischen der ganzen Formelhaftigkeit der Handlung, den ganzen Schweiger Stereotypen, Krimi Klischees und peinlichen Blockbuster Attitüden (Guilty Pleasure) Potential. Dieses vollkommene Loslösung von der üblichen, seriösen, deutschen Abendunterhaltung wird einzig durch Til Schweigers Omnipräsenz unterdrückt. Mit einer anderen Besetzung könnte man fast von einer Parodie auf die antiquierte, urdeutsche Tatortkultur sprechen. 6/10

Donnerstag, 21. Februar 2013

Kurzreview - THE MASTER (Kritik)

Kurzreview: The Master
Es gibt so viele Ansätze, diesen Film schön zu reden, aufs Podest zu stellen. Wahrlich. Aber so euphorisch mein Verstand bereits anfing mit Schachtelsätzen um sich zu werfen, mein Körper verschloss sich ganz und gar. Dieses streng formatierte, frigide Vakuum über Charaktere, in einem Leben danach, von symbolträchtigen Bildern umrahmt zu einem frei interpretierbaren Kontext (Scientology ja, nein, ich mag Toast?) verschmolzen. Nein, bei aller Liebe, nein. So einfach mache ich es Paul Thomas Anderson nicht. Und das schmerzt besonders. Schade um die in Mark und Bein gehenden schauspielerischen Leistungen. The Master wird auf meinem Anderson-Schrein keinen Platz finden. Nur eine Trauerkerze...klein und fahl. 6/10




Freitag, 25. Januar 2013

Kurzreview - THE LAST STAND (Kritik)

Kurzreview: The Last Stand
Arnold Schwarzenegger ist zurück. Alt, wampig, aber noch ziemlich streitlustig. Dass die Story mehr Logik- als Einschusslöcher besitzt dürfte weniger ins Gewicht fallen als die Tatsache, dass der Film keinen Rhythmus finden. Stets bevor der alte Schwarzenegger-Funke zünden will, würgt sich der Film auch schon wieder ab. Diese halbgare Mischung aus Roadmovie, Western und Die Hard on the Border stolpert ständig über die eigenen Füße, obwohl Regisseur Kim Jee-woon eigentlich in seinem Element wäre, aber woran es auch immer scheiterte, aus seinem "The Good, The Bad and the Weird in the West" wurde stattdessen "The Meh, the Meh and Arnie". Dass einige der schönsten Kills der Schere zum Opfer fielen, fördert den Gesamteindruck leider auch nicht unbedingt. 6.5/10




Dienstag, 22. Januar 2013

Kinoreview - DJANGO UNCHAINED (Kritik)

Kino: Django Unchained
Lange ließ er auf sich warten, Quentin Tarantinos Spaghetti-Traum. In Anbetracht dessen, schmeckt seine Django-Pasta nun überraschend weichgekocht. An Napoli fehlt es nicht, aber an der gewissen Würze.

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Freitag, 11. Januar 2013

Kinoreview - SILVER LININGS PLAYBOOK (Kritik)


Kino: Silver Linings Playbook
Ein Little Miss Sunshine für abgefuckte Romantiker oder ein ent-hipsterisiertes (500) Days of Summer mit einer schönen "Der Weg ist das Ziel, aber vergiss das Ziel dabei nicht"-Botschaft. 8/10

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Mittwoch, 9. Januar 2013

Kurzreview - PITCH PERFECT (Kritik)

Kurzreview: Pitch Perfect
Meine Damen und Herren, vom Regisseur von Avenue Q (KREISCH!) und der Autorin neben Tina Fey von 30 Rock kommt die Wiedererweckung der ältesten Formel Hollywoods. Und...Sie...Lebt! Der Film verpasst seinem Publikum salopp einen Toner (a musical boner, auf deutsch: Mänder) und legt es danach knallhart flach.

Glee trifft auf Bridesmaids, School of Rock und sämtliche Retorten-Musikfilme dieser Welt. Der filmgewordene Beweis, dass aus den miesesten Filmklischees und der miesesten Songauswahl ein großartiger Film und Soundtrack gemacht werden kann, wenn der Mix stimmt. Der Zuschauer bekommt es vom Film A-capella gerecht mit dem Mund besorgt und geht danach glücklich nach Hause. 8/10




Sonntag, 16. Dezember 2012

Kurzreview - BEASTS OF THE SOUTHERN WILD (Kritik)

Kurzreview: Beasts Of The Southern Wild
Beasts of the Southern Wild ist für mich eine Naturgewalt in Filmform. Die kleine Hushpuppy im Kampf gegen die Elemente und das Schicksal. Der namenlose Sturm (nein, nicht Katrina) und die prähistorischen Bestien sind zwei Symbole derselben Urangst, desselben Unheils. Kinder spüren Veränderungen ihrer vertrauten Welt, erkennen Lügen und Beschwichtigungen. Die Bestien stehen für ein Grauen, dem kein Kind ausgesetzt werden dürfte: Das zu frühe, abrupte Ende einer Kindheit und die Angst vor dem Tod. Der Film ist wie Hushpuppy, wie Bathtub: Teils traumhaft, teils abstoßend, zärtlich, brutal aber immer auf seine eigene Art poetisch. Die Qualität eines Lebens oder Kindheit lässt sich nicht mit abstrakten Zahlen beurteilen, sondern indem man zu aller erst die Augen öffnet. Die kleine Hushpuppy verfügt über diese Fähigkeit und jeder Erwachsene sollte ihr seine ganze Aufmerksamkeit schenken. 8/10

Nachtrag: Während sich die Gelehrten darüber streiten, welcher Veteran - John Williams, Alexandre Desplat oder doch wieder Howard Shore - die "beste" Filmmusik des Jahres schrieben, verweise ich bescheiden auf diesen kleinen Track aus Beasts.


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